Bild eines Hundes vor dem Berliner Reichstag

Eine Städtereise mit dem Hund, das ist für viele Hundebesitzer zunächst einmal eine ziemlich abschreckende Vorstellung. Zu oft ist schon die Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug für den Vierbeiner eine anstrengende Angelegenheit, und viele wollen einfach nicht mit dem Auto in einer riesige Metropole wie beispielsweise Berlin fahren. Denn das wiederum ist für Frauchen oder Herrchen mit Stress verbunden, zumal dann, wenn man sich in der Stadt nicht so gut oder gar nicht auskennt. Dazu kommt die Frage nach der Unterkunft. Viele Hundebesitzer glauben, dass es ein Hotel oder eine Ferienwohnung am Stadtrand sein muss, damit der geliebte Vierbeiner ausreichend Auslaufmöglichkeiten besitzt, nachdem er den ganzen Tag angeleint in der Innenstadt verbracht hat. Prinzipiell ist das nicht falsch, nur hat man dann das Problem, von einem außerhalb liegenden Bezirk jeden Tag zu den Sehenswürdigkeiten und Museen anreisen zu müssen, die sich allesamt in der City befinden. Das ist dank des dichten Netzes an öffentlichen Nahverkehrsmitteln in Berlin zwar keine komplizierte, wohl aber bisweilen eine zeitraubende Angelegenheit. Auch ist es nicht immer so einfach, eine Unterkunft zu finden, in der Hunde erlaubt sind. Auf der anderen Seite jedoch gibt es viel mehr Argumente, die dafür sprechen, den Hund bei der Städtereise nach Berlin mitzunehmen. Oder sich sogar eine Unterkunft in einem der innerstädtischen Bezirke zu nehmen.

Mehr als 40 Prozent des Stadtgebietes sind Grünflächen

Tempelhofer Feld

Denn zum einen gibt es in der Innenstadt so viele Grünflächen wie sonst kaum irgendwo, mehr als 40 Prozent des Stadtgebietes sind Grünbestand. Da gibt es den Großen Tiergarten (ein riesiger Park), den Grunewald, das Tempelhofer Feld, die Hasenheide, den Volkspark Friedrichshain und viele mehr. Zum anderen ist Berlin vom Hundemagazin „Dogs“ 2012 zur Hunde freundlichsten Stadt in Deutschland gekürt worden. „Mit Natur und viel Platz für Auslauf genießen Berliner Schnauzen die angenehmen Seiten der Metropole“, urteilte das Blatt seinerzeit, das gilt natürlich auch für Hunde, die den Urlaub mit Frauchen und Herrchen in Deutschlands Hauptstadt verbringen.

Die Mitnahme der Vierbeiner in öffentlichen Verkehrsmitteln ist komplett erlaubt

In den genannten Grünflächen und einigen anderen mehr gibt es beispielsweise eigens eingerichtete Hundegebiete. Die Mitnahme der Vierbeiner in öffentlichen Verkehrsmitteln ist komplett erlaubt. Selten sieht man Schilder mit dem Aufdruck „Wir müssen draußen bleiben“ und daneben abgebildeten Hunden, weder in Kaufhäusern noch in Restaurants. Kellnerinnen und Kellner stellen den Vierbeinern meist ungefragt einen Napf mit Wasser hin. Deutlich mehr als 100.000 Hunde leben in der Stadt – so dass die Hunde, die die Ferien in Berlin verbringen, überall auf Artgenossen treffen.

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